Parodontitis Therapie
Parodontitis ist eine der häufigsten Erkrankungen weltweit, und trotzdem bleibt sie bei vielen Menschen jahrelang unbemerkt. Sie verläuft meist schmerzfrei, greift dabei aber still den Zahnhalteapparat an. Zahnfleisch, Haltefasern, Kieferknochen. Wenn die ersten sichtbaren Zeichen auftauchen, ist die Erkrankung oft schon fortgeschritten.
In unserer Kassenordination DENTS HEALTH in Floridsdorf, Wien 1210, behandeln wir Parodontitis systematisch und frühzeitig. Dr. Shiva Dehghani hat Parodontologie als offiziellen Schwerpunkt eingetragen, nachzulesen auf DocFinder.
Was ist Parodontitis?
Parodontitis ist eine bakteriell bedingte Entzündung des Zahnhalteapparats. Also des Zahnfleischs, der Haltefasern und des Kieferknochens. Sie beginnt meist als einfache Zahnfleischentzündung, die sogenannte Gingivitis. Wird diese nicht behandelt, greift die Entzündung tiefer und schädigt langfristig Knochen und Gewebe.
Das Tückische: Parodontitis verläuft meist schmerzfrei. Viele bemerken sie erst wenn Zähne sich lockern oder das Zahnfleisch sichtbar zurückgegangen ist.
Parodontologie ist ein eigenständiger Schwerpunkt innerhalb der Zahnmedizin. Wer ihn eingetragen hat, behandelt Parodontitis nicht als Nebenbefund sondern systematisch, von der Diagnose bis zur Nachsorge. Genau das ist der Ansatz in unserer Ordination.

Typische Symptome frühzeitig erkennen
Parodontitis zeigt sich oft erst spät. Diese Anzeichen sollten Sie ernst nehmen:
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Zahnfleischbluten beim Zähneputzen
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Gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch
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Mundgeruch der trotz guter Pflege bleibt
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Zahnfleischrückgang, Zähne wirken länger
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Empfindliche Zahnhälse
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Lockere Zähne
Bereits leichtes Zahnfleischbluten ist ein Warnsignal. Viele Menschen nehmen es als normal hin. Es ist es nicht. Je früher wir eingreifen, desto besser lässt sich die Erkrankung aufhalten.
Wie wir Parodontitis behandeln
Die Behandlung beginnt mit einer gründlichen Befundaufnahme. Wir messen die Zahnfleischtaschen an jedem einzelnen Zahn und erstellen ein klares Bild des aktuellen Zustands. Erst dann planen wir die Therapie.
Im Mittelpunkt steht die Tiefenreinigung der Zahnfleischtaschen. Dabei entfernen wir Bakterien, Zahnbeläge und Zahnstein unterhalb des Zahnfleischrandes, also dort wo die Zahnbürste nicht mehr hinkommt. Ziel ist es, die Entzündung zu stoppen und dem Gewebe die Möglichkeit zur Regeneration zu geben.
Die Behandlung erfolgt in mehreren Sitzungen, je nach Schweregrad der Erkrankung. Begleitend beraten wir Sie zur häuslichen Mundhygiene, denn ohne konsequente Pflege zuhause kann auch die beste Behandlung nur begrenzt wirken.
Parodontitis ist behandelbar. Aber sie ist nicht heilbar im klassischen Sinn. Wer einmal erkrankt war, bleibt anfälliger. Deshalb ist die Nachsorge ein fester Bestandteil unserer Therapie.
Risikofaktoren
Parodontitis entsteht durch bakterielle Zahnbeläge, aber nicht bei jedem führen sie zur Erkrankung. Bestimmte Faktoren erhöhen das Risiko deutlich:
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Rauchen: einer der stärksten Risikofaktoren, verlangsamt die Heilung und verschleiert Symptome wie Zahnfleischbluten
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Diabetes: erhöht die Anfälligkeit für Zahnfleischentzündungen und umgekehrt verschlechtert unbehandelte Parodontitis die Blutzuckerkontrolle
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Genetische Veranlagung: manche Menschen reagieren stärker auf bakterielle Reize
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Stress: schwächt das Immunsystem und begünstigt chronische Entzündungen
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Bestimmte Medikamente: können Zahnfleischwucherungen oder trockenen Mund verursachen
Wissenschaftlich anerkannt ist der Zusammenhang mit Herzerkrankungen, Diabetes und erhöhtem Frühgeburtsrisiko. Zahngesundheit ist keine Nebensache.
Vorsorge und Nachsorge zusammengefasst
Parodontitis lässt sich in vielen Fällen verhindern. Die wichtigsten Maßnahmen:
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Zweimal täglich Zähneputzen, mit der richtigen Technik
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Zahnzwischenräume täglich reinigen, mit Interdentalbürsten oder Zahnseide
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Regelmäßige professionelle Zahnreinigung, mindestens einmal jährlich
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Regelmäßige Kontrolluntersuchungen, wir prüfen den Zahnhalteapparat bei jedem Termin
Wer bereits an Parodontitis erkrankt war, bleibt anfälliger. Die Nachsorge ist deshalb ein fester Bestandteil unserer Therapie. Wir legen individuelle Recall-Abstände fest, meist alle drei bis sechs Monate, und begleiten Sie langfristig.
Unbehandelte Parodontitis kann langfristig zu Zahnverlust führen. Wenn Zähne bereits verloren gegangen sind, besprechen wir gemeinsam die passenden Versorgungsmöglichkeiten zum Beispiel Zahnersatz
Häufig gestellte Fragen im Überblick
Was ist der Unterschied zwischen Parodontitis und Parodontose? Parodontose ist der veraltete Begriff, heute spricht man von Parodontitis. Beide Begriffe beschreiben dieselbe Erkrankung: eine bakteriell bedingte Entzündung des Zahnhalteapparats.
Kann Parodontitis geheilt werden? Vollständig geheilt im klassischen Sinn nicht. Die Entzündung lässt sich stoppen und der Zustand stabilisieren, aber wer einmal erkrankt war bleibt anfälliger. Deshalb ist die Nachsorge so wichtig.
Wie lange dauert eine Parodontitis Behandlung? Das hängt vom Schweregrad ab. Leichtere Fälle lassen sich in wenigen Sitzungen behandeln, fortgeschrittene Parodontitis erfordert mehr Zeit und engmaschigere Nachsorge.
Zahlt die Kasse die Parodontitis Behandlung? Die Grundbehandlung ist eine Kassenleistung bei ÖGK, BVAEB, SVS, KFA und ÖBH. Was konkret abgedeckt ist, besprechen wir beim ersten Termin.
Was tun bei Zahnfleischbluten? Einen Termin vereinbaren. Zahnfleischbluten ist kein Normalzustand sondern ein Warnsignal. Je früher wir schauen, desto besser.
Wie oft zur Nachsorge bei Parodontitis? In der Regel alle drei bis sechs Monate. Wir legen den Abstand individuell fest, je nach Krankheitsverlauf und persönlichem Risikoprofil.
Ich habe Angst vor der Behandlung. Was nun? Das ist häufiger als man denkt. Wir nehmen uns die Zeit die Sie brauchen und erklären jeden Schritt vorab. Mehr dazu auf unserer Seite zu Zahnarztangst.
Die Inhalte dieser Seite sind allgemeine Informationen. Was in Ihrer Situation konkret sinnvoll ist, besprechen wir persönlich. Wir freuen uns auf Sie. Buchen Sie Ihren Termin online oder rufen Sie uns an.


