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Angst vor dem Zahnarzt?

Zahnarztangst verstehen und überwinden

Viele Menschen schämen sich dafür, dass sie Angst vor dem Zahnarzt haben. Das muss niemand. Denn Zahnarztangst ist weiter verbreitet, als man denkt – unabhängig von Alter, Beruf oder Bildungsstand. Oft hat sie mit schlechten Erfahrungen in der Kindheit zu tun, manchmal mit dem Gefühl des Ausgeliefertseins oder mit Scham über den eigenen Zahnzustand.


In unserer Praxis begegnen wir täglich Patientinnen und Patienten, die mit genau diesem Thema zu uns kommen. Manche stehen noch am Anfang, zögern, überhaupt einen Termin zu vereinbaren. Andere sind schon einen Schritt weiter und wünschen sich eine einfühlsame Begleitung auf ihrem Weg. Für uns ist klar: Zahnarztangst ist kein Makel – sondern ein Anliegen, das ernst genommen werden muss.


Als Zahnärztin ist es mir wichtig, dass jede:r, der zu uns kommt, sich sicher, verstanden und angenommen fühlt. Wir begegnen Ihnen auf Augenhöhe – mit Respekt, Geduld und der Gewissheit: Jeder Schritt zählt. Und kein Schritt ist zu klein.

Was ist ein Angstpatient?

Angstpatient:innen sind Menschen, die mit innerer Anspannung, Sorgen oder sogar panischer Furcht zum Zahnarzt kommen – oder den Besuch ganz vermeiden. Diese Angst kann viele Ursachen haben: schmerzhafte Erfahrungen in der Vergangenheit, Scham über den Zustand der Zähne, das Gefühl von Kontrollverlust oder schlichtweg Unsicherheit, was auf sie zukommt.


Das Ausmaß ist ganz unterschiedlich. Manche schaffen es gerade noch, den Termin wahrzunehmen, andere gehen jahrelang nicht mehr zur Kontrolle. Wichtig ist: Diese Angst ist real. Und sie verdient einen respektvollen, verständnisvollen Umgang – ohne Druck und ohne Bewertung.


In unserer Praxis begegnen wir diesem Thema offen und ohne Vorurteile. Wer mit Zahnarztangst zu uns kommt, soll spüren: Sie sind nicht allein – und Sie dürfen mit Ihrer Angst da sein.

Angstbewältigungsstrategien

Der erste Schritt gegen Zahnarztangst ist, überhaupt darüber zu sprechen. Wir nehmen uns bewusst Zeit, um zuzuhören und gemeinsam Strategien zu entwickeln, die zu Ihrer Situation passen. Das kann bedeuten, dass wir beim ersten Termin nur ein Gespräch führen – ganz ohne Behandlung.


Viele Angstpatient:innen profitieren davon, wenn sie wissen, was sie erwartet. Deshalb erklären wir alle Abläufe in Ruhe, vermeiden Überraschungen und schaffen eine klare, ruhige Atmosphäre. Auf Wunsch begleiten wir Sie in kleinen Schritten – mit Pausen, Signalen zur Kontrolle und so viel Zeit, wie Sie brauchen.


Manchmal helfen Atemübungen, Musik über Kopfhörer oder die Begleitung einer vertrauten Person.

In den meisten Fällen reichen diese Maßnahmen bereits aus. Für weitere Maßnahmen kontaktieren
Sie uns bitte direkt. 


Unser Ziel ist nicht, dass Sie „funktionieren“. Unser Ziel ist, dass Sie sich trauen. Und dass Sie das gute
Gefühl mitnehmen: Es geht. Schritt für Schritt.

Wir sind für Sie da – mit Ruhe, Verständnis und echter Zuwendung

Als Zahnärztin sehe ich es als meine Aufgabe, nicht nur Zähne zu behandeln – sondern auch Menschen mit ihren Sorgen, Ängsten und Unsicherheiten ernst zu nehmen. Gerade Angstpatient:innen brauchen mehr als Technik oder Routine: Sie brauchen Zeit, Vertrauen und eine Behandlung, die sich an ihrem Tempo orientiert.


Unser Team ist darauf eingestellt. Wir wissen, wie schwer der erste Schritt oft fällt. Deshalb setzen wir auf einen sanften Einstieg, einfühlsame Gespräche und eine Atmosphäre, in der man sich nicht schämen oder rechtfertigen muss. Ob es um ein erstes Kennenlernen geht, um eine Kontrolle ohne Behandlung oder um die Vorbereitung auf eine konkrete Therapie – wir begleiten Sie mit Respekt, Geduld und Wertschätzung.


Niemand muss mit Zahnarztangst allein bleiben. Und kein Weg ist zu lang, wenn man gemeinsam geht.

 

Dies sind allgemeine Informationen und die generelle Haltung unserer Praxis zu diesem Thema. Für weitere Informationen empfehlen wir Ihnen, sich für eine individuelle Beratung telefonisch oder schriftlich an unsere Zahnarztpraxis zu wenden.

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